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Наталии Алексеевны Нарочницкой

Наталия Нарочницкая участвовала в Комиссии, при Президенте РФ по противодействию попыткам фальсификации истории в ущерб интересам России.

Русское гражданское движение

Наталия Алексеевна Нарочницкая – известный ученый, общественно-политический деятель, православный идеолог, доктор исторических наук

Европейский институт демократии и сотрудничества (Париж) возглавляет Наталия Алексеевна Нарочницкая

Фонд исторической перспективы (ФИП) был создан в 2004 году Наталией Алексеевной Нарочницкой и группой ее соратников.

Информационно-аналитический портал, посвященный деятельности российского ученого, общественного деятеля Наталии Алексеевны Нарочницкой

Die Schlacht um die Geschichte dauert an

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Dort, wo die Geschichte aufh?rt und die Politik beginnt — vor 74 Jahren wurde der Molotow-Ribbentrop-Pakt unterzeichnet.

Ein Komplott zweier Diktatoren, ein grober strategischer Fehler oder ein ?berlegtes geopolitisches Man?ver? In der Nacht von 23. zum 24. August 1939 sprach Iossif Stalin nach der Unterzeichnung des Nichtangriffspakts mit dem Dritten Reich einen Trinkspruch f?r die Gesundheit des nazistischen F?hrers Adolf Hitler aus. Nun, nach 74 Jahren, gehen die Diskussionen ?ber die Bedeutung jenes Pakts immer mehr ?ber den Rahmen historischer Diskussionen hinaus – die Geschichte bleibt ein Instrument der Ideologie und ein Mittel des internationalen Kampfes.

Der Text des Nichtangriffspakts zwischen Deutschland und der Sowjetunion sah die Verpflichtung der Seiten vor, sich eines ?berfalls auf den anderen zu enthalten und im Fall einer milit?rischen Aggression seitens einer dritten Macht Neutralit?t zu wahren. Indessen sind derartige Garantien die normale internationale Praxis. Es sei daran erinnert, dass im Dezember 1938 zum Beispiel Frankreich eine ?hnliche Vereinbarung mit Hitler-Deutschland getroffen hatte, und Warschau hatte schon 1934 von Berlin die Garantie erhalten, dass man dieses Land nicht angreifen werde.

Die Versuche, das Wesen und die Bedeutung des sowjetisch-deutschen Vertrags zu revidieren, begannen im Westen kurz vor dem Einsetzen der Perestroika in der Sowjetunion. In den Jahren des Kalten Krieges, w?hrend des akuten Gegen?berstehens des kapitalistischen und des sozialistischen Blocks, stimmte der Westen im Gro?en und Ganzen der sowjetischen Deutung jener Ereignisse zu, und es entstanden diesbez?glich keine besonderen Debatten. Eine neue Sicht schlug der deutsche Historiker Ernst Nolte vor, mit dessen Hilfe das heutige Klischee eine Verbreitung erhielt, dass der Hitler-Faschismus und der Stalin-Kommunismus gleichzusetzen seien. Nach den neuen Deutungen, die heute fest in den westlichen und ebenso in den russischen liberalen gesellschaftspolitischen Diskurs eingegangen sind, sei die Natur der beiden totalit?ren Regime gleich gewesen, und im Jahr 1939 habe die Frage nur darin bestanden, ob Stalin Hitler zuvorkommen werde oder umgekehrt.

Im Jahr 1989 gab die sowjetische F?hrung offiziell die Existenz von Geheimprotokollen zu diesem Pakt zu, der eine Aufteilung Europas in Einflusssph?ren vorsah. Im selben Jahr verurteilte der Kongress der Volksdeputierten den Pakt und verk?ndete dessen „juristische Haltlosigkeit“. Vom Standpunkt der heutigen russischen F?hrung aus gesehen, ist die Frage somit abgeschlossen. Russland tritt entschieden gegen eine Politisierung der Geschichte ein.

Der Vertrag und das geheime Zusatzprotokoll zu ihm m?ssen als die strategische Vereinbarung beider M?chte betrachtet werden, aber f?r die Sowjetunion war das ein erzwungener Schritt. Nach dem Fiasko der Verhandlungen mit England und Frankreich im Sommer 1939 musste sich Stalin irgendwie absichern, um den Ausbruch eines Kriegs m?glichst hinauszuschieben. Und das war ihm gelungen. In der westlichen Geschichtsschreibung ?berwiegt auch der Standpunkt, dass die Engl?nder und die Franzosen bewusst die Verhandlungen hinausgezogen h?tten, um Stalin zu einem B?ndnis mit Hitler zu dr?ngen.

Der deutsche Historiker Prof. Dr. Wolfgang Benz, ehemals Leiter des Zentrums f?r Antisemitismus-Forschung an der TU Berlin, kommentiert das so:

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Besonders akut ist dieses Thema des Umdenkens, genauer gesagt einer Revision der Geschichte des Zweiten Weltkrieges f?r die Staaten Osteuropas, ebenso f?r die L?nder des Baltikums, die nicht m?de werden, sich zum Opfer der Verbrechen Hitlers und der ?beltaten Stalins zu erkl?ren. ?ber die Stimmungen der gesellschaftspolitischen Kreise in Deutschland und die zur?ckhaltende Position der Deutschen erz?hlte der STIMME RUSSLANDS die Leiterin des Pariser Instituts f?r Demokratie und Zusammenarbeit, die Pr?sidentin der Stiftung f?r historische Perspektive, Natalia Narotschnizkaja, Folgendes:

„Die Deutschen verhalten sich unter allen westlichen L?ndern am taktvollsten, denn man klopft ihnen st?ndig auf die Finger, wenn dort Stimmen laut werden, etwas aus der eigenen Politik zu rehabilitieren. Aber auch dort klammert man sich manchmal gern daran, dass sie nicht allein die B?sen gewesen seien. Wer will schon die Verantwortung mit anderen teilen? Aber ich muss sagen, dass mir das in ernsthaften Historikerkreisen und besonders auf Regierungsebene nicht begegnet ist. „Diese Diskussion hat ihren H?hepunkt bereits hinter sich. Obwohl, wie es scheint, alle bei ihrer Meinung geblieben sind.“

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Выступления и статьи в зарубежных сми 23 августа 2013

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Цитата:

У всех кавказских войн немусульманские режиссеры.

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Наталия Нарочницкая в программе «Вечер с Владимиром Соловьевым» от 01.11.18

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